7 Tipps zur Vorbereitung auf die erste Übernachtung im Camp
Sieben praktische Schritte, um ein Kind auf die erste Übernachtung im Camp vorzubereiten – vom Probelauf im Garten bis zur richtigen Ausrüstung, damit die erste große Nacht reibungslos verläuft.

Foto: Camp Jeanne d'Arc
Ein Kind zum ersten Mal in ein Camp mit Übernachtung zu schicken, kann für das Kind einschüchternd sein, selbst wenn die Erwachsenen um es herum sich gerne daran zurückerinnern. Ein wenig Vorbereitung in den Wochen davor trägt viel dazu bei, dass es zu dem schönen, unvergesslichen Erlebnis wird, das man sich erhofft.
1. Ein Camp wählen, das zum Kind passt
Die Passung zählt mehr als das Ansehen – ein Camp wählen, das zum Alter, zur Reife und zu den Interessen des Kindes passt, und sich die Zeit nehmen, diese Passung wirklich zu finden, statt einfach die beliebteste Option zu wählen.
2. Erst mit Übernachtungen bei Freunden üben
"Die erste Nacht im Camp" mit "der ersten Nacht überhaupt weg von zu Hause" zu kombinieren, kann auf einmal viel sein. Übernachtungen bei vertrauten Freunden sind eine risikoarme Möglichkeit, diese Erfahrung vorher schrittweise aufzubauen.
3. Einen Probelauf mit Zelten im Garten machen
Man braucht keine echte Wildnis, um die Erfahrung zu simulieren – ein Zelt im Garten aufzubauen ist eine wirklich nützliche Übung und macht obendrein Spaß.
4. Praktische Vorbereitungen früh erledigen
Einen Vorsorgetermin vereinbaren, um zu bestätigen, dass das Kind fit fürs Camp ist und alle für das Reiseziel empfohlenen Impfungen auf dem neuesten Stand sind, und vor der Abreise unbedingt auf Läuse untersuchen – ein vermeidbares Problem ist das Letzte, was man braucht, um die erste Reise abzukürzen.
5. Ein echtes Aufmunterungsgespräch führen, nicht nur beruhigen
Selbst gut vorbereitete Kinder können kurz vor der Abreise nervös sein. Ihnen sagen, dass man an sie glaubt und ihnen wirklich eine tolle Zeit wünscht – das kommt anders an als „keine Sorge, das wird schon".
6. Eigene Erinnerungen ans Camp teilen
Wer selbst im Camp war, sollte diese Geschichten erzählen und, falls vorhanden, ein Foto mitbringen. Das rückt die Erfahrung in ein Licht als etwas Aufregendes und Normales statt als etwas Unbekanntes und Beunruhigendes.
7. Die richtige Ausrüstung mitgeben
Die richtigen Schuhe und Kleidung sind wichtiger, als Camper erwarten – feste, eingelaufene Schuhe, bequeme Socken, passende Kleidung für warmes Wetter oder zum Schichten sowie genug saubere Unterwäsche für den gesamten Aufenthalt. Alles Neue vor der Abreise anprobieren; Blasen von steifen neuen Stiefeln sind eine völlig vermeidbare Art, die ersten Tage zu verderben.
Die erste Nacht weg von zu Hause ist ein echter Meilenstein – für das Kind und für die Eltern, die zum Abschied winken. Mit ein bisschen Vorbereitung wird sie oft zu einer der Erinnerungen, die sie eines Tages an ihre eigenen Kinder weitergeben.



